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Image: Séminaire avec Anita Idel en mars 2011

Retrospectives sur l'exposé et seminaire : la vache n'est pas responsable pour le changement climatique

9.3.2011


Un rapport sera disponible en français les jours à venir.
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Klimaschutz durch Landwirtschaft!

Die Landwirtschaft hat ihren Anteil am Klimawandel, aber sie beinhaltet auch gleichzeitig viele Möglichkeiten zum Klimaschutz. Im Zentrum dieser Diskussion steht die Kuh. Deshalb stellten natur&ëmwelt, Mouvement Ecologique und Greenpeace sowie Demeter und bio-LABEL (beide mit Sitz im OIKOPOLIS) sie am 03. und 04. März 2011 in den Mittelpunkt eines Vortrages und Seminars mit Gastreferentin Dr. Anita Idel.

In ihrem Abendvortrag, am 3. März im Haus vun der Natur, den 60 Personen beiwohnten, konnte Frau Dr. Idel auf leicht verständliche Weise die positive Bedeutung der Wiederkäuer für die Weltlandwirtschaft darstellen. Auch wenn die Kühe Methan rülpsen, das 25 mal klimaschädlicher ist als CO2, so stellt das Lachgas, was im Zusammenhang steht mit der intensiven Landwirtschaft und der chemischen Stickstoff-Düngung ein weit größeres Problem dar: es ist 285 mal Klima-schädlicher als CO2.

Kühe sind als „Graser“ unverzichtbar für die Welternährung
– durch ihren Beitrag zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit
– auch mit ihrem Dünger für den Ackerbau- und zur Begrenzung des Klimawandels durch die Nutzung von Dauergrünland.

Im Seminar am 4. März nahmen ca. 50 Bauern, Vertreter aus dem Umwelt- und Naturschutz sowie Agrarexperten teil. Es referierte neben Frau Dr. Idel auch Jean Stoll, Agrar-Ingenieur bei Convis, über die biologischen Grundlagen der Landwirtschaft an die die Landwirtschaft sich unbedingt zu halten hat.

Nährstoffbilanzen sowie die effiziente Nutzung von Ressourcen und Energie standen im Focus seiner Betrachtung. Mit vielen Folien und Zahlen für luxemburgische Verhältnisse konnte er dies präzise und überzeugend belegen. Referentin Martina Holbach von Greenpeace stellte einleuchtend dar, dass die Klimabilanz von Agrokraftstoffen trügt und dass die EU, und auch Luxemburg, eindeutig auf die falsche Strategie setzt. Raymond Aendekerk von n&ë/bio-LABEL, stellte dar, dass in vielen Untersuchungen weltweit der biologische Landbau nachweislich die klimafreundlichste Landwirtschaftsform darstellt.

Im Anschluss daran wurde am Freitagnachmittag das Buch „Die Kuh ist kein Klimakiller“ von Autorin und Gastreferentin Anita Idel an die Minister Romain Schneider und Marco Schank überreicht.

Für weitere Fragen steht Raymond Aendekerk zur Verfügung.
Email: aendekerk@biolabel.lu