Aktuelles

Abb.:

Das IBLA feiert: 5 Jahre Forschung und Beratung für den Bio-Landbau in Luxemburg

27.11.2012


Am 23.11.2012 - auf den Tag genau - hat IBLA, das Institut für biologische Landwirtschaft und Agrarkultur, seinen 5. Geburtstag gefeiert.

Neben einigen Gründungsmitgliedern, Bio-Bauern, Partnern und Sponsoren von IBLA konnten die beiden Herren Minister Romain Schneider und Marco Schank sowie der Abgeordnete Henri Kox in der Abtei Neumünster empfangen werden. Anja Staudenmayer begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich bei den Leuten, die IBLA von Anfang an unterstützt haben.

Raymond Aendekerk gab einen Einblick in die Biologische Landwirtschaftsberatung sowie in einige Projekte und wissenschaftliche Arbeiten. Er wies auf die Verbindung zwischen Praxis und Wissenschaft hin und dass IBLA großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Bauern legt. Er appellierte an die beiden Regierungvertreter, den Aktionsplan für biologische Landwirtschaft ohne finanzielle Kürzungen bei zu behalten, ist der Bio-Landbau ökonomisch und ökologisch die effizienteste Landbewirtschaftung.

Als Festreferent referierte Prof. Dr. Urs Niggli, Direktor FIBL-Schweiz und Honorarprofessor an der Uni Kassel-Witzenhausen sowie auch Vorstandsmitglied im IBLA. „Landwirtschaft und Ernährung in der Krise: Ist der Biolandbau ein Ausweg ?“, war sein Thema. Er machte deutlich, dass größte Anstrengungen für eine Veränderung in der Landwirtschaft und Welternährung erforderlich sind.

Biologische Landwirtschaft bietet eine solide Basis und hat viel Potential, wenn sie entsprechend weiter entwickelt wird. 9 Milliarden Menschen können auch heute ernährt werden, wenn weniger Lebensmittel vergeudet werden und in den reichen Ländern auch weniger konsumiert wird. Urs Niggli wies auf zahlreiche Publikationen hin, die den Biolandbau in Hinsicht auf die Nahrungsmittelproduktion, den Klimaschutz, die Biodiversität und den Boden- und Wasserschutz als beste Landwirtschaftsform in allen Regionen der Welt sehen.

Landwirtschaftsminister Romain Schneider teilte die Meinung, dass der Biologische Landbau in Luxemburg weiter entwickelt werden sollte und dass die gesamte Landwirtschaft davon profitieren würde und sagte dem IBLA weiterhin die Unterstützung zu. Minister Marco Schank unterstützte seinen Kollegen und sieht den Biolandbau als Vorbildlandwirtschaft.
Quelle: IBLA