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Abb.: Kasshaff Halle

Kass-Haff auf gutem Weg

30.10.2012


Das Projekt „Kass-Haff s.à.r.l.“ , an dem die OIKOPOLIS-Gruppe via OIKOPOLIS Participations S.A. mit eigenen Anteilen teilhat, kommt sichtlich voran. Seit der offiziellen Grundsteinlegung im Juni hat das aus der allzu beengten Rollinger Dorflage ausgesiedelte Bauvorhaben gewaltige Fortschritte gemacht. Dabei entsteht ein funktionales Gebäude-Ensemble, das mit seiner Holzständerbauweise so ökologisch nachhaltig ist wie mit seinen geschwungenen Dachlinien apart.

Hofladen und Kindergarten als Extras

Bereits fertig gestellt ist die Scheune, die jedoch nicht nur zur Einlagerung von Heu genutzt wird, sondern mit angebautem Ziegenstall auch noch ein Extra aufweist, das vor allem Kinder interessieren wird, die den neuen Kass-Haff besuchen. Sie können – ebenso wie auch andere Gruppen interessierter Besucher – gleich klassenweise vor Ort unterrichtet oder vielmehr angeregt, informiert und aktiviert werden. Ein großer Raum für derartige Aktivitäten ist im ersten Stock des Stallgebäudes vorgesehen.

Auch beim Wohnhaus steht demnächst die Holzkonstruktion an, nachdem Keller und Bodenplatte bereits fertig gestellt sind. Gleiches gilt für die Fundamente des Nachbargebäudes, in dem ein neuer Naturata-Laden samt Mitarbeiter-Wohnung sowie ein Waldorf-Kindergarten ihre Bleibe finden werden. Dieses Gebäude soll noch im laufenden Jahr fertig werden.

Als S.à.r.l. zukunftsfähig

Insgesamt bleibt der Kass-Haff auch als S.à.r.l. seiner Idee treu: die Vielfalt der Arten ist den Betreibern wichtiger als große Stückzahlen der einzelnen Vieharten oder eine pflanzliche Monokultur. Ein sichtbares Zeichen gegen die Methoden der Agrarindustrie setzten neben der OIKOPOLIS-Beteiligungsgesellschaft, die 10% der Kass-Haff-Anteile hält, aber auch 24 Privatpersonen, die als weitere Gesellschafter des Modellprojekts fungieren. Sie alle haben Teile des Grundbesitzes der „Kass-Haff s.à.r.l.“ erworben und so zur Erbringung von deren Gesamtkapital beigetragen.