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Bericht „Bio ist cool“ – eine Ausstellung der BIOG im Vitarium

9.5.2011

Zusammen mit der Luxlait organisierte die BIOG vom 4.4. bis zum 13.4.2011 die erste Themenwoche im Vitarium. Die Ausstellung „Bio ist cool“ wurde eigens für diesen Anlass von OIKO Consulting entwickelt. Sie setzte sich aus der Plakatreihe „Bio unsere Zukunft“, zwei Infoplakate zum Thema „Luxemburger Bio-Milch“ und zahlreiches interaktives Lehrmaterial, wie Regenwurmschaukasten und Miniatur- Bio-Liegeboxenlaufstall, zusammen.

Fotogalerie der Ausstellung

Private Besucher und speziell zu dem Anlass eingeladene Schulklassen und Maison relais strömten über die neun Tage in die BIOG-Ausstellung. Ein Drittel der Besucher waren nur wegen der Bio-Ausstellung gekommen. Das Lehrpersonal erhielt Unterrichtsmaterialien zum Thema Bio-Landwirtschaft und Bio-Milch in Form eines „cahier pédagogique“, bestehend aus drei Infoblättern für das Lehrpersonal und drei Arbeitsblättern für die Schüler.

Besonders begeistert waren die kleinen Besucher. Das Lehrpersonal lobte die Ausstellung als sehr gelungen. Die Ausstellungskuh „Lisa“, der Miniatur-Bio-Milchviehstall sowie der Duft nach Heu weckte in den meisten Kindern den Wunsch selbst Bauer zu spielen. Ob liegend unter der Ausstellungskuh, in der Absicht diese melken zu wollen, oder mit dem Miniatur-Stall spielend, die Ausstellung regte die Sinne der kleinen Besucher an, sodass sie gespannt den Erklärungen rund um den Bio-Landbau und die Bio-Milch zuhörten.

Der Regenwurmschaukasten fand großes Interesse, wodurch den Kindern spielerisch die Bedeutung des Bodens für den Bio-Landwirt, im idealerweise geschlossenen Betriebskreislauf, erklärt wurde. Die Kinder staunten nicht schlecht welche Unmengen an Gras eine Kuh am Tag verdrückt, wenn sie, wie eine Bio-Kuh, täglichen Weidegang genießt. Die anschließende Verdauung des Raufutters und welche Rolle das Kraftfutter in einem Bio-Betrieb spielt, führte zu vielen Fragen bei den kleinen Zuhörern. Anhand eines 40 Meter langen Seils wurde ihnen die Dimension des Darms einer Kuh veranschaulicht. Beim Thema Pflanzenproduktion waren die Besucher besonders an der mechanischen Unkrautbekämpfung interessiert. Aufgrund der fachmännischen Führung von Steffi Zimmer, mit zahlreichen Erklärungen durch die Ausstellung, war diese nicht nur interessant sondern zugleich lehrreich.


Auf die Frage wer die BIOG-Milch kennt, kamen in der Regel immer mehrere Rückmeldungen. Typisch war die Antwort: „Ja, das ist die mit der blauen Kuh auf der Verpackung.“ Die kleinen Zuhörer beschäftigte zudem Fragen wie: „Wie alt wird eine Kuh und was passiert mit den männlichen Kälbern?“, „Wieso haben nicht alle Rinder Hörner und wie werden diese entfernt?“, „Wie entsteht die Milch und ist Bio-Milch gesünder?“. Jugendliche und Erwachsene wollten näheres über die Kennzeichnung und das Angebot von Luxemburgischen Bio-Produkten wissen. Auch den Aufdruck „Bio & Fair 10ct Plus“ wollte näher erklärt werden. Die Umweltleistungen des Bio-Landwirts an die Gesellschaft schien allen Zuhörern einzuleuchten.

Die Verkostung von Bio-Jogurt war ein voller Erfolg. Den meisten schmeckte die Sorte Vanille besser als die Sorte Erdbeere: „Sehr erfrischend, besser als herkömmliche Vanille-Jogurts“. Die Kinder waren begeistert über die Geschenke der BIOG im Anschluss.

Abgerundet wurde Bio-Woche im Vitarium durch ein DNR-Life Interview mit Änder Schanck am 3.4.2011 sowie die gut besuchte Abendveranstaltung am 6.4.2011, organisiert von der BIOG, IBLA und Luxlait, und dem ebenfalls sehr gut besuchten Seminar am darauffolgenden Tag zum Thema Bio- Milchviehhaltung.

Film aus der Bio-Woche von Nordliicht TV